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Dienstag, 23.05.2017

München wird Solarstadt

Sonnenschein sucht Dachbesitzer

Die Solarinitiative München (SIM) als urbaner Photovoltaik Projekt- und Marktentwickler wurde bereits im Dezember 2010 von der Landeshauptstadt München (5 %) und den Stadtwerken München (95 %) mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Solarstromanlagen auf Münchens Dächern deutlich zu steigern.
Neben bürgernaher Information und Beratung gehört die Aktivierung von größeren Dachflächen für die Installation von PV-Anlagen zu den Kernaufgaben der Gesellschaft (SIM).

Oberbürgermeister Christian Ude ist überzeugt: „München steuert im Energiebereich um wie keine andere Großstadt. Die Stadtwerke München (SWM) haben sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt und wollen bis 2025 grünen Strom in einer Menge von 7,5 Milliarden KWh - das entspricht Münchens gesamtem Stromverbrauch - in eigenen Anlagen erzeugen. Von der politischen Wahrnehmung und der Sinnhaftigkeit ist dies eines der bedeutendsten und eines der demokratischten Projekte der Stadt.“
Dabei setzen die SWM nicht nur auf Solarenergie sondern auch auf Wind- und Wasserkraft sowie auch auf Geothermie. Mit der Solarinitiative München wird diese Energiestrategie ergänzt, die den Bau von Solaranlagen auf Münchens Dächern vorantreiben will. Rund 80 Prozent der Energie wird in den urbanen Zentren verbraucht. Deshalb bemüht sich München, dort wo es möglich ist, die Potentiale an regenerativer Energie zu nutzen und vor Ort einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Nunmehr ist es gelungen, Münchner Traditionsunternehmen aus der Privatwirtschaft als neue Gesellschafter zu gewinnen. Zum Jahresbeginn sind der Agrarkonzern BayWa als Hauptgesellschafter (47,5 Prozent), die Südhausbau und die Inka-Holding von Augustiner-Bräu-Miteigentümer Jannik Inselkammer als Kommanditisten der Gesellschaft (SIM) beigetreten. Die Gesellschafter sind bereit, neben der finanziellen Beteiligung ihre jeweiligen Stärken in das Projekt einzubringen, wie zum Beispiel Know-How, eigene Dachflächen, Sachleistungen oder Kontakte.
Erste größere Erfolge zeigen sich bereits durch die Projektierung von Solaranlagen auf dem Dach des neuen Augustiner-Logistikzentrums in Freiham und auf dem Dach einer Wohnanlage am Ackermannbogen sowie der ersten Münchner Plus-Energie-Reihenhauszeile mit großer PV Anlage der Südhausbau.

Doch trotz intensiver Bemühungen der Akteure im städtischen Solarmarkt und rentabler Förderung von staatlicher Seite kommt der Solarmarkt nur langsam in Schwung. Um eine
PV-Anlage auf einem Münchner Dach zu installieren, braucht es in der Akquisitions- und  Genehmigungsphase des Vorhabens einen langen Atem, da baurechtliche, gestalterische, denkmalpflegerische und architektonische Auflagen streng sind.
Die Solarinitiative regt die Münchner Immobilienbesitzer dazu an, ihre Dachflächen mit PV zu bestücken. Die SIM hilft bei der Überwindung von Hemmnissen, der Ermittlung der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit und bei der Planung. Wo immer wirtschaftlich rentabel und machbar, werden Projekte akquiriert. Die Realisierung der Anlagen, ihr Bau und Betrieb, werden dann an Dritte vergeben. Beim Projekt übernimmt die SIM oft auch die qualitätssichernde Funktion.

Interessierte Münchner Bürger (Hauseigentümer) und Firmen wenden sich an
Solarinitiative München, Corneliusstr. 10, 80469 München, Tel. 089/5404 131-0 (www.solarinitiative.eu).

Quelle: Solarinitiative München

Verfasserin:
Erika Schindecker
Gesellschaft für Organisation, Vorbereitung und Betreuung von Bauobjekten mbH,
Sendlinger Str. 21/VI, 80331 München
Tel.: 089/260 35 66
Fax: 089/260 78 81
E-Mail info(at)baugenehmigung-muenchen(dot)info
www.baugenehmigung-muenchen.info

Referenzprojekte

Betreuung des Baugenehmigungsverfahrens "Dritter Orden, Menzinger Straße in München"
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